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Dr. Stoll & Sauer bietet kostenlose Ersteinschätzung an
120 Euro Kulanzzahlung: Ford findet keine Lösung für Batterie-Brandgefahr beim Kuga Plug-in-Hybrid

Die Probleme rund um die Hochvoltbatterien bei den Plug-in-Hybrid-Modellen von Ford sind weiterhin ungelöst. Viele Kunden sind nach wie vor mit massiven Einschränkungen beim Laden ihrer Fahrzeuge konfrontiert. Anstelle einer dauerhaften technischen Lösung bietet Ford nun betroffenen Haltern lediglich eine Kulanzzahlung in Höhe von 120 Euro an. Daher melden sich bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer aktuell vermehrt erboste Kunden. Anfang Mai 2025 war ein Rückruf für das Ford Modell Kuga Plug-in-Hybrid der Baujahre 2019 bis 2023 bekannt geworden. Ein Defekt in der Hochvoltbatterie könnte zu Kurzschlüssen und potenziellen Fahrzeugbränden führen. In Deutschland sind rund 56.000 Fahrzeuge betroffen. Bis zur Durchführung eines Software-Updates rät Ford dringend davon ab, die Batterie aufzuladen, und empfiehlt, das Fahrzeug im Benzin-betrieb zu nutzen. Die Kanzlei empfiehlt Betroffenen, ihre Rechte und Ansprüche im kostenlosen Ford-Online-Check prüfen zu lassen.

120 Euro als „kleine Anerkennung“ – Ford schiebt Lösung weiter auf

Statt einer nachhaltigen Beseitigung des Problems setzt Ford weiterhin auf eine Notlösung per Software-Update (Maßnahme 24S79). Die Batterie wird in einen Schutzmodus versetzt. Für viele Nutzer bedeutet das: Einschränkungen beim Laden – insbesondere an der heimischen Wallbox oder PV-Anlage – und ein Verlust an Alltagstauglichkeit. In einem Schreiben an Kunden von Anfang Juni 2025, das der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer vorliegt, heißt es dazu wörtlich:

„Die Maßnahme 24S79 ist eine rein vorsorgliche Rückrufaktion mit dem Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und die Hochvolt-Batterie im Bedarfsfall automatisch in einen Schutzmodus zu versetzen. Dabei steht für uns die Sicherheit aller Kundinnen und Kunden an oberster Stelle.“

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch die vorübergehende Einschränkung beim Laden entstehen. Aktuell liegt uns leider noch kein konkreter Termin für die Umsetzung einer finalen technischen Lösung vor.“

„Als kleine Anerkennung für die Ihnen entstehenden Mehrkosten bieten wir Ihnen eine freiwillige Kulanzzahlung in Höhe von 120,00 € an.“

Für die Betroffenen ist das aus Sicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer keine wirkliche Entschädigung. Die Unsicherheit bleibt bestehen, konkrete Nachteile werden nicht ausgeglichen, und ein Zeitplan für eine endgültige Reparatur ist weiterhin nicht absehbar.

Dr. Stoll & Sauer: Anwälte für E-Mobilität
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Ford-Kulanz reicht nicht aus – Verbraucher sollten Ansprüche prüfen

Aus Sicht von Dr. Stoll & Sauer ist die einmalige Zahlung von 120 Euro angesichts der Nutzungseinschränkungen und Wertverluste bei weitem nicht ausreichend. Viele der Mandanten berichten von Nachteilen im Alltag – Ford muss daher den Kunden echte Lösungen bieten. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer weist darauf hin, dass Ford-Fahrer in vielen Fällen Rechte haben können – darunter Nachbesserung, Minderung, Rücktritt vom Kaufvertrag oder Schadensersatz. Die Annahme des Kulanzangebots sollte gut überlegt sein.

Ford Kuga Plug-in-Hybrid: Rückrufdetails im Überblick

Betroffen sind weltweit rund 196.000 Ford Kuga Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, davon etwa 56.000 allein in Deutschland. Das Problem ist gravierend: Es besteht akute Brandgefahr, die Ford selbst nicht ausschließt. Ausgelöst wird sie offenbar durch einen Produktionsfehler an der Hochvoltbatterie, der unter bestimmten Bedingungen zu einem Kurzschluss führen kann. Die Fahrzeuge könnten in Brand geraten – ein Risiko, das Ford nicht ausschließt.

Eckdaten des Rückrufs:
• Modell: Ford Kuga Plug-in-Hybrid.
• Baujahre: 2019 bis 2023.
• KBA-Referenznummer: 14793R.
• Ford-Rückrufcode: 24S79.
• Maßnahme: Software-Update, bis dahin keine Aufladung der Batterie.
• Empfehlung des Herstellers: Nur im Benzinbetrieb fahren.

Auch bei Mercedes und Porsche gibt es Brandgefahr bei Hochvoltbatterien

Die zunehmende Zahl an Rückrufen zeigt: Technische Mängel an Hochvoltbatterien sind kein Einzelfall, sondern ein systemisches Problem der E-Mobilität. Mercedes und Porsche stehen in der Kritik.

Mercedes-Benz EQA und EQB (Baujahre 2021–2024):
Das KBA veröffentlichte am 13. Februar 2025 einen Rückruf wegen Brandgefahr durch defekte Batteriemodule. Betroffen sind ca. 3.100 Fahrzeuge in Deutschland. Auch hier will Mercedes das Problem lediglich mit einem Software-Update lösen – ohne Austausch der Hochvoltbatterie. Weitere Informationen finden sich in den Mercedes-News.

Porsche Taycan:
Neben Reichweitenproblemen häufen sich Hinweise auf plötzliche Leistungsverluste, Probleme mit der Ladeleistung, mögliche Defekte an Fahrwerk und Rädern – in Foren berichten Betroffene bereits über bevorstehende Werkstattaktionen. Weitere Informationen finden sich in den Porsche-News.

Rechte der Verbraucher bei Problemen mit Hochvoltbatterie

Ein solcher sicherheitsrelevanter Mangel begründet in vielen Fällen rechtliche Ansprüche – insbesondere dann, wenn die Herstellerlösung (z. B. Software-Update) nicht zur nachhaltigen Beseitigung des Problems führt oder weitere Nachteile entstehen.

Mögliche Ansprüche sind:
• Nachbesserung durch Reparatur oder Austausch der Batterie.
• Minderung des Kaufpreises.
• Rücktritt vom Kaufvertrag / Rückabwicklung.
• Schadensersatz, z. B. für Nutzungsausfall oder zusätzliche Benzinkosten.
• Wichtig: Auch Leasingnehmer können Ansprüche geltend machen, da sie bei Sachmängeln ähnliche Rechte wie Käufer haben.

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer rät Fahrzeughaltern – egal ob Ford, Mercedes oder Porsche – zur rechtlichen Prüfung der individuellen Situation. Wer ein E-Auto gekauft hat, darf erwarten, dass es sicher und mangelfrei funktioniert. Wer einen Wertverlust oder Einschränkungen der Reichweite hinnehmen muss, in Unsicherheit fährt oder eine Gefahrenquelle in der Garage stehen hat, sollte handeln. Kostenlose Ersteinschätzung im E-Mobilitäts-Online-Check.

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